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Viele Textdateien, wie man. sie z.B. mit Notepad oder
PsPad erzeugt,
werden meistens in dem in Westeuropa üblichen ANSI-Format
(ISO_8859-1)
abgespeichert. Damit ist man auf die in diesem Zeichensatz enthaltenen Zeichen
(z.B. in Deutschland gebräuchliche Umlaute oder die französischen mit Akzent
versehenen Vokale) beschränkt. Windows selbst unterstützt den
Unicode-Zeichensatz,
der praktisch alle weltweit existierenden Schriftzeichen enthält.
Das vorliegend zum Download angebotene Programm erlaubt es, vorhandene Textdateien,
die im ANSI-Format (oder auch einem anderen ISO-8859-Format, wie z.B. griechisch oder
osteuropäisch) in das Unicode-Format zu konvertieren. Dabei kann zwischen dem 16-bit-Format
(UTF-16, üblich unter Windows) und dem 8-bit-Format (UTF-8, üblich unter Linux)
gewählt werden. Zusätzlich wird eine Konvertierung in umgekehrter Richtung angeboten,
wobei es allerdings dann Einschränkungen gibt, da das jeweils auszuwählende Zielformat
nicht alle möglichen Zeichen unterstützt.
Das Programmpaket enthält außerdem zwei Konsolenprogramme zum Prüfen der Integrität von UTF-8-Textdateien und zum Batch-Konvertieren von Texten im ANSI-Code nach UTF-8.
Sprachen: deutsch und englisch
Base64
ist ein Verfahren zur Kodierung von Daten in eine Zeichenfolge, die nur aus lesbaren,
Codepage-unabhängigen ASCII-Zeichen. Es wird sehr häufig in E-Mails, dort auch zur
Kodierung von Texten (z.B. html) verwendet. Mit dem bereit gestellten Programm
können Base64-kodierte Abschnitte aus den Rohdaten einer Mail in einen lesbaren Text
konvertiert werden. Das Einfügen erfolgt ganz einfach über die Zwischenablage.
Ebenso können umgekehrt auch beliebige Texte in das Base64-Format umgewandelt werden. Die
zu verwendende Textkodierung ist einstellbar, z.B. UTF8 oder Latin-1.
Außerdem ist bei Auswahl der Option Binary die Konvertierung einer beliebigen
Datei, z.B. ein jpg-Bild, nach Base64 möglich. Bei der Dekodierung eines Base64-Textes
mit dieser Option wird das Ergebnis in einer Datei abgespeichert.
Sprachen: deutsch und englisch
Mit dem Programm lassen sich Postscript-Dateien in das weit verbreitete
PDF-Format konvertieren. Voraussetzung dazu ist eine vorhandene
Ghostscript-Installation. Der Pfad dieser Installation wird über die
Einstellungsseite des Programms vorgegeben.
Bei den Dateinamen können auch die Jokerzeichen * und ? verwendet
werden, um automatisch mehrere Dateien auszuwählen. Das Zielverzeichnis kann
frei festgelegt werden. Außerdem ist es möglich, die PDF-Dateien durch ein
Kennwort zu schützen oder die Nutzung einzuschränken.
Die Umsetzung von Dokumenten in das Postscript-Format kann auf verschiedene Weise
erfolgen:
Bei manchen Anwendungen kommt man um die Verwendung von Abbildungen im EPS-Format (Encapsulated Postscript) nicht herum, z.B.:
Beim Ausdruck dieser Dateien direkt auf einem Postscript-Drucker oder über
Ghostview
auf einem beliebigen Windows-Drucker ist leider eine Positionierung der Abbildung
nicht möglich. Sie wird immer ganz unten links ausgedruckt. Bei kleinen Abbildungen
wird außerdem viel Papier verschwendet.
Das vorliegende Programm bietet nun die Möglichkeit, mehrere kleine EPS-Bilder
auf einer Seite zu positionieren, zu kommentieren und auszudrucken. Jede
Zusammenstellung kann gespeichert und später wieder geladen werden.
Voraussetzung für eine richtige Größenanzeige ist die Zeile der Form
%%BoundingBox: 0 0 202 193
im Header der EPS-Datei. Sie gibt die Größe der Abbildung in Einheiten von 1/72"
(= 1 pt = 0,35 mm) an.
Die Ausgabe kann direkt auf einen Postscript-Drucker (LPT1..4) erfolgen. Dieser
kann entweder lokal angeschlossen sein oder als Netzwerk-Drucker mit dem Befehl
net use LPT3: \\Server\Printer /persistent
angebunden werden.
Wenn kein Postscript-Drucker verfügbar ist, kann die Ausgabe auch in eine
Postscript-Datei erfolgen. Diese kann dann über
Ghostview
angesehen und ausgedruckt werden.
Paradox war ein verbreitetes Datenbank-System, auf das man über die
Borland-Database-Engine (BDE) zugreifen kann. Die BDE wird allerdings seit vielen
Jahren nicht mehr weiter entwickelt. Wer noch alte Datenbanken dieses Typs hat
und diese in ein neueres Format überführen möchte, kann dies mit dem hier
bereit gestellten Konvertierungsprogramm machen. Notwendige Voraussetzung dafür
ist allerdings eine installierte BDE.
Zur Überprüfung, ob die Borland Database Engine installiert ist, kann das
beiliegende Programm BdeCheck.exe verwendet werden. Es zeigt an, ob und
welche Version von BDE vorhanden ist.
Wenn sie fehlt, muss sie nachinstalliert werden. Dazu
lädt man sich die Datei BDE.EXE (Borland Database Engine Vers. 5.11)
von dieser Seite (siehe unten). Danach startet man die Datei BDEADMIN.exe
als Administrator und legt unter Konfiguration - Treiber - Native - PARADOX
den Pfad für die Konfigurationsdatei Pdoxusrs.net fest,
z.B. C:\Paradox. Wichtig ist, dass alle Benutzer
Schreibrechte auf dieses Verzeichnis erhalten. Das muss evtl. noch im Explorer
über Rechtsklick auf das Verzeichnis - Eigenschaften - Sicherheit
von Hand eingerichtet werden.